Bau und Gebäudemanagement
Vom Neubau bis hin zum Umgang mit Bauschäden: Das Fachwissen aus dem Bereich Bau & Gebäudemanagement unterstützt Fachleute in Bauplanung, Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem und energieoptimiertem Bauen, einschließlich Photovoltaik-Lösungen. Die Beiträge behandeln auch Bau- und Architektenrecht sowie Facility Management, um Städten, Gemeinden, Sachverständigen, Hausverwaltungen, Maklern und Bauträgern im privaten und öffentlichen Sektor den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Seit dem 01.05.2021 müssen Eigentümer, Verkäufer und Makler beim Ausstellen eines Energieausweises die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) einhalten. Welche Änderungen gelten gegenüber der Energieeinsparverordnung (EnEV) und welche Bestandteile müssen Energieausweise künftig aufweisen?

Seit dem 01.12.2020 gelten geänderte und neu eingeführte Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) sowie weiterer Gesetze. Hintergrund dafür ist das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG), was nach der WEG-Reform im Jahr 2007 die nächste größere Änderung des WEG darstellt. Das sind die wichtigsten Änderungen für Eigentümer, Verwalter und Mieter.

Während die meisten flüssigen Dickbeschichtungen Bitumen enthalten, gibt es seit einigen Jahren eine Alternative: Die FPD-Abdichtung nutzt dichtende Kunststoffe als Bindemittel. Wie funktioniert die bauwerksgerechte Ausführung von FPD-Abdichtungen? Welche Regelungen sind zu beachten und bieten Abdichtungen mit FPD Vorteile gegenüber anderen Flüssigabdichtungen?

Brennstoffzellenheizungen erzeugen mittels Wasserstoff Strom und Wärme und sind somit eine nachhaltige Art zu heizen. Noch befinden sich die Heizungen aus Brennstoffzellen in der Markteinführungsphase, weshalb Nutzer mit vergleichsweise hohen Kosten rechnen müssen. Doch es gibt mehrere Förderungsprogramme.

Neue DIN 4109-5 zum Schallschutz im Hochbau: Einführung, Beiblatt 2 und Trittschalldämmung
06.04.2021
Seit August 2020 gilt die neue DIN 4109-5. Sie regelt den Schallschutz im Hochbau und erhöht die Mindestanforderungen aus Teil 1 der DIN-Norm. So ergeben sich ggf. neue Grenzwerte im Bauwesen, gleichzeitig ersetzt die DIN 4109-5 das bis dahin gültige Beiblatt 2 und sorgt z. B. für einen erhöhten Trittschallschutz.

Drainagen dienen der planmäßigen Entwässerung des Bodens eines Bauwerks. Die DIN 4095 ist die für Dränanlagen gültige DIN-Norm und definiert Vorgaben zum Aufbau sowie zur fachgerechten Ausführung der Anlagen. Das sind die aktuellen Regelungen, die Bauleitungen, Planer und andere Verantwortliche beachten müssen.

Ein Blower-Door-Test dient dazu, die Luftdichtheit eines Gebäudes zu messen und Luftundichtigkeiten in der Gebäudehülle zu erkennen. Seitdem das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im November 2020 in Kraft getreten ist, gelten geänderte Vorgaben beim Blower-Door-Test bei der Messung der Luftdichtheit.

Seitdem die aktuelle Fassung der Flachdachrichtlinie aus dem Jahr 2016 die alte Fassung (2008) abgelöst hat, hat die Richtlinie weitere Anpassungen in den Jahren 2017, 2019 und 2020 erfahren. Welche Änderungen sich 2019 und 2020 ergeben haben, wie die Flachdachrichtlinie 2016 angepasst wurde und wie sie zu den DIN-Normen zur Abdichtung abzugrenzen ist, zeigt dieser Beitrag.

Energieoptimiertes Bauen dient besonders dem Klima- und Umweltschutz. Aus dem gleichen Grund gilt eine CO2-Bepreisung von Gebäuden, für die die Eigentümer der Objekte verantwortlich sind. Die Bepreisung soll den Klimaschutz in Deutschland unterstützen und den Folgen der globalen Erwärmung entgegenwirken. Unternehmen aus dem Gebäude- und Immobiliensektor müssen die Kriterien sowie geltenden Gesetze zur CO2-Bepreisung kennen.

Seit 01.01.2021 ist die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) kein verbindliches Preisrecht mehr. Die deutsche Bundesregierung war gezwungen, das Regelwerk an das europäische Recht anzupassen, nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) Mitte 2019 entschieden hatte, dass die Vorgaben der HOAI zu verbindlichen Mindest- und Höchstsätzen gegen europäisches Recht verstößt. Diese Neuerungen müssen Architekten und Ingenieure nun beachten.