Arbeitsschutz
Hier gibt es aktuelles Fachwissen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Brandschutz und Notfallmanagement im Betrieb. Hinzu kommen Inhalte zu Gefahrstoffmanagement und REACH für ein sicheres Arbeitsumfeld. Die Beiträge bieten praxisnahe Einblicke für Sicherheitsfachkräfte und andere Arbeitsschutzverantwortliche in Unternehmen.

Die Arbeitsmedizinische Regel 14.3 (AMR 14.3, bis November 2024 AMR 13.4) nennt klare Richtlinien für Tätigkeiten an Bildschirmgeräten und definiert Maßnahmen, um Belastungen durch Bildschirmarbeit effektiv zu minimieren. Welche Pflichten ergeben sich für Arbeitgeber? Und was besagt die AMR 14.3 zu arbeitsmedizinischen Untersuchungen? Dieser Beitrag klärt die wichtigsten Fragen und zeigt anhand einer Checkliste, wie sich Belastungen und Gefährdungen am Bildschirm erkennen lassen.

Der Flammpunkt ist eine der wichtigsten Kenngrößen für die sichere Handhabung, Lagerung und den Transport von brennbaren Flüssigkeiten und Stoffen. Er gibt Aufschluss darüber, ab welcher Temperatur ein Stoff ein zündfähiges Gemisch bildet, und ist damit unverzichtbar für die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften in Industrie und Alltag.

Jedes Jahr werden die sog. aushangpflichtigen Vorschriften (oder „aushangpflichtige Gesetze“) geändert. Diese müssen Arbeitgeber so im Betrieb aushängen, dass sie für alle Beschäftigten zugänglich sind. Damit kommen Unternehmen ihrer Pflicht nach, die Angestellten über deren Rechte am Arbeitsplatz zu informieren. Wir zeigen Ihnen, welche Vorschriften in allen Betrieben aushängen sollten und welche speziell im Gesundheitswesen und in Bildungseinrichtungen wichtig sind.
Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen für die Beschäftigten zu beurteilen und daraus Schutzmaßnahmen abzuleiten. Diese Analyse bildet die Basis des betrieblichen Arbeitsschutzes. Dabei gibt es je nach Arbeitsplatz und Tätigkeit unterschiedliche Gefährdungsfaktoren. Der folgende Beitrag vermittelt einen allgemeinen Überblick über die rechtlichen Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz.
Die Raumtemperatur am Arbeitsplatz hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Arbeitgeber sind verpflichtet, für angemessene thermische Bedingungen zu sorgen, insbesondere im Winter und an Kältearbeitsplätzen. Doch gibt es eine Mindesttemperatur am Arbeitsplatz und an welche gesetzlichen Vorgaben müssen sich Unternehmen halten?

Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 520 regelt die Errichtung und den Betrieb von Sammelstellen und Zwischenlagern für Kleinmengen gefährlicher Abfälle. Sie richtet sich vor allem an Wertstoff- und Recyclinghöfe oder Schadstoffannahmestellen, die gefährliche Abfälle in kleinen Mengen sammeln und zwischenlagern. Was es dabei neu zu beachten gilt, erklärt dieser Artikel.
Sobald in einem Betrieb Gefahrstoffe zum Einsatz kommen, ist ein Gefahrstoffkataster oder -verzeichnis erforderlich. Die Gefahrstoffverordnung definiert konkrete Angaben zum Aufbau und den Zuständigkeiten. Doch warum ist ein gesondertes Gefahrstoffverzeichnis notwendig, wer muss es erstellen und welche Pflichtangaben müssen enthalten sein?

In Deutschland müssen gefährliche Stoffe und Gemische, die in Verkehr gebracht werden, die nationalen Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter erfüllen. Das gilt insbesondere für Stoffe und Gemische, von denen erhöhte Risiken für Mensch und Umwelt ausgehen. Aber wofür braucht man Sicherheitsdatenblätter, wer muss sie erstellen und welche Vorschriften gelten bzgl. der Aufbewahrungspflichten?
Gefahrstoffbeauftragter: Aufgaben der fachkundigen Person gemäß Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
23.08.2024
Gefahrstoffbeauftragte sorgen für die betriebliche Sicherheit bei der Arbeit mit Gefahrstoffen. Die Gefahrstoffverordnung definiert konkrete Anforderungen an eine solch fachkundige Person. Aber ist die Benennung eines Gefahrstoffbeauftragten verpflichtend und welche Aufgaben hat er?

Die Muster-Lüftungsanlagenrichtlinie (im Folgenden M-LüAR bzw. MLüAR genannt) spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die die Sicherstellung einer hohen Luftqualität, den Schutz vor Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden und die Einhaltung hygienischer Standards geht. Als zentrale Regelung im deutschen Bauwesen bestimmt sie die Anforderungen an die Planung, Installation und den Betrieb von Lüftungsanlagen. Sie dient als Vorlage für die Richtlinien der einzelnen Bundesländer, die darauf basierend eigene Lüftungsanlagen entwickeln. Da der Blick auf Energieeffizienz und Klimaschutz immer dringlicher wird, steigt auch die Bedeutung der MLüAR deutlich an. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die wesentlichen Inhalte der MLüAR, ihre praktischen Anwendungen in einigen Bundesländern sowie die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen, denen sich Fachleute im Bau- und Lüftungswesen gegenübersehen.