Bau und Gebäudemanagement
Vom Neubau bis hin zum Umgang mit Bauschäden: Das Fachwissen aus dem Bereich Bau & Gebäudemanagement unterstützt Fachleute in Bauplanung, Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem und energieoptimiertem Bauen, einschließlich Photovoltaik-Lösungen. Die Beiträge behandeln auch Bau- und Architektenrecht sowie Facility Management, um Städten, Gemeinden, Sachverständigen, Hausverwaltungen, Maklern und Bauträgern im privaten und öffentlichen Sektor den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Teil 3 der DIN 18040 bringt wesentliche Änderungen gegenüber der Vorgängernorm 18024-1:1998 mit sich. Einzug fanden neben dem Zwei-Sinne-Prinzip auch allgemeine Normierungen zu den Bereichen Naturraum, Grün- und Freizeitanlagen. Weiterhin wurden die Anforderungen an die Sensorik neu aufgenommen, um die Bedürfnisse von Menschen mit sensorischen Einschränkungen besonders zu berücksichtigen.

In Deutschland wird die Instandsetzung von Bauwerken oder Bauteilen aus Beton nicht nach einer nationalen DIN-Norm geregelt. Anstelle dessen existiert seit vielen Jahren die Instandsetzungsrichtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb). Um bei Instandsetzungen die Vorgehensweise und Anforderungen an Material und Personal zu aktualisieren, hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) vergangenes Jahr die „Technische Regel zur Instandhaltung von Betonbauwerken" (TR Instandhaltung) veröffentlicht. Welche Maßnahmen sind nach der TR für welches Projekt geeignet? Wie sehen Planung und Umsetzung aus?

Mit der Novellierung der Heizkostenverordnung (HKVO) zum 01.12.2021 versucht sich die Bundesregierung weiter der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) anzupassen. Bereits seit Dezember 2018 bildet die Verordnung das Kernstück europäischer Energiepolitik. Nach Überspringen der bürokratischen Hürden trat nun Anfang Dezember 2021 die im Vorjahr beschlossene Neufassung in Kraft. Was ändert sich, was bleibt bestehen? Was müssen Eigentümer, Vermieter und Wohnbaugesellschaften beachten?

Die Nachfrage ist groß, die Ressourcen knapp – durch die Corona-Pandemie steigen die Preise für Baustoffe auf dem Markt teils unaufhaltsam. Im Regelfall trägt das ausführende Bauunternehmen das Risiko steigender Material- oder Stoffpreise. Allerdings kann es sich zusätzliche Sicherheit verschaffen, indem es eine sog. „Stoffpreisgleitklausel“ im Bauvertrag vereinbart. Mit ihr ist der Auftragnehmer nicht gezwungen, bei steigenden Kosten weiterhin für einen Festpreis zu arbeiten, sondern kann den Vertrag entsprechend anpassen. Welche Voraussetzungen braucht es und wie wird die Klausel im Vertrag angewendet?

Nicht nur in den dunklen Monaten ist es wichtig, eine Baustelle ausreichend zu beleuchten. Bauvorhaben in dunklen Räumen wie Tiefgaragen oder Kellergeschossen benötigen das ganze Jahr eine entsprechende Beleuchtung. Allerdings gibt es hierbei bestimmte Vorschriften, die Bauunternehmen, Bauleiter und andere Verantwortliche beachten müssen. Was sind die wichtigsten Vorschriften zur Baustellenbeleuchtung und worauf kommt es bei der Auswahl bzw. Montage der Geräte an?

Die Normenreihe DIN 68800 „Holzschutz“ wurde zuletzt im Jahr 2020 aktualisiert. Zahlreiche Vorgaben, z. B. in der DIN 68800-4, wurden dabei konkretisiert. Maßnahmen zum baulichen Holzschutz nach DIN 68800-2 sind verbindlich anzuwenden. Doch was regeln die einzelnen Teile der Holzschutz-DIN 68800 und was bedeuten die aktualisierten Vorgaben für die Baupraxis?

Die DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ wurde im Februar 2021 neu gefasst. Dadurch müssen Verantwortliche am Bau Änderungen bei der Arbeit mit Estrichen beachten. Außerdem gibt es zahlreiche Ergänzungen zur Norm. Doch worum geht es in den einzelnen Teilen der Estrich-DIN 18560? Welche Änderungen und Ergänzungen sind wichtig?

Am 23.06.2021 ist das Baulandmobilisierungsgesetz in Kraft getreten. Es beinhaltet umfangreiche Anpassungen und Ergänzungen zugunsten des ländlichen und städtischen Wohnungsbaus. Diese Novelle des BauGB sowie der BauNVO stärkt insbesondere den Handlungsspielraum der Kommunen für die Baulandmobilisierung. Einige der Änderungen bergen jedoch hohes Konfliktpotenzial zwischen Eigentümern, Bauunternehmen sowie Gemeinden und sind teils befristet.

Im Dezember 2020 wurde die DIN 32984 geändert. Sie definiert den Einsatz von Bodenindikatoren im öffentlichen Raum, die Sehbehinderte und Blinde bei der Orientierung unterstützen. Damit gilt die DIN-Norm als wichtige Vorschrift für barrierefreie Bauvorhaben. Welche aktuellen Änderungen müssen Bauplaner sowie Bauherren beachten und wie gestalten sie den Einsatz von Bodenindikatoren fachgerecht?

Bau- und Abbruchabfälle stellen einen der größten Abfallströme in Deutschland dar. Umso wichtiger, dass Unternehmen für die fachgerechte Entsorgung und Wiederverwertung der Materialien sorgen. Rechtliche Grundlage hierfür ist vor allem die neue Mantelverordnung, die die Bundesregierung nach jahrelangen Uneinigkeiten nun Ende Juni 2021 beschlossen hat. Das sind die wichtigsten Neuerungen.